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Leben

Eine Welt ohne Waisen: Karlsruherin setzt sich für Familien ein

In Karlsruhe kämpft eine engagierte Frau für ein Ende der Waisenkinder. Sie setzt sich dafür ein, dass Kinder in Familien leben können.

In Karlsruhe engagiert sich eine Frau leidenschaftlich für eine Welt, in der Waisenkinder nicht mehr existieren.

Die Idee mag utopisch erscheinen, doch die Initiativen, die sie ins Leben gerufen hat, sind ganz konkret. Es geht darum, Kinder aus Heimen in Familien zu integrieren und ihnen eine Art von Geborgenheit zu bieten, die sie bisher vermisst haben. Einstellungen im Umgang mit Waisenkindern müssen sich ändern, und genau hier setzt sie an.

Mit einem Netzwerk aus Freiwilligen und Unterstützern arbeitet sie daran, die gesellschaftliche Wahrnehmung von Waisenkindern zu transformieren. „Die Vorstellung, dass Kinder in Heimen aufwachsen müssen, ist überholt“, sagt sie in einem Interview. Familienbasiertes Leben fördert nicht nur die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder, sondern es kann auch die Last von Institutionen verringern. Ihr Projekt hat bereits zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten und zeigt, dass, auch wenn der Weg steinig ist, eine Veränderung möglich ist. In Zeiten, in denen individuelle Lebensentwürfe ständig neu definiert werden, bleibt die Frage im Raum: Ist es nicht an der Zeit, auch die Lebensumstände von Waisenkindern neu zu denken?

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